Band 
Erster Theil.
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-er Carthaginenser. zgz

Sein Mitgehülfe, Iunius, war weder Mb. imklüger noch glücklicher, als er, und verlohr,;,.durch sein Versehen, fast die ganze Flotte.

Er suchte aber sein Unglück, durch ein wichs jtiges Unternehmen, zu verdecken; drumunterhielt er ein heimlich Verständniß inEryx , (*) und ließ sich die Stadt überge-ben. Aufdem Gipfel des Berges befandsich der Tempel der Erycinischen Ve-nus, welcher, ohne Widerspruch, derreichste und schönste Tempel in Stellten war.

Die Stadt lag etwas unter diesen Gipfel,und man konnte nicht anders, als durch ei-nen langen und steilen Weg dahin gelan-gen. Iunius stellte einen Theil seinesVolkes auf den Gipfel, und das übrige amFusse des Berges, und glaubte, er habe,nachdieser genommenen Vorsicht, weiter nichtszu befürchten. DochAmilcar, mit demZunamen Barca, der Vater des berühm-ten Annibals , fand ein Mittel, in dieStadt zu kommen, welche zwischen den bey-den feindlichen Lagern inne lag, und sichdaselbst ftst zu setzen. Aus diesem so vor-theilhaftigen Orte unterließ er nicht, dieRömer, zwey Jahre lang, zu beunruhigen.

Man kann sichs kaum vorstellen, wie sich

die

(') Diesen Namen führte eine Stadt und ein Ber-itt Sicilien.