Band 
Erster Theil.
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46 r Historie

auf beyden Seiten gleich. Von beydenTheilen fassen viele Reuter ab, so daß es einTreffen zu Pferde und zu Fusse wurde.Indessen schlössen die Numidier den Feindein, und schickten, von hinten, auf diese Leu-te ihre Pfeile ab, welche gleich Anfangs der ,Reuterey entwichen waren, und ritten sie ^übern Haufen. Die Völker, welche sichbey den Römern in der Mitten befanden, ;hatten bis daher, mit ziemlicherTapferkeit Igestritten. Von beyden Seiten waren sehr 1vieleaufdem Platzegeblieben, und von denCarthaginensern fast am meisten. Dochdie Römischen Völker wurden, durch denAngriff der Numidier, in Unordnung ge-bracht , welche sie von hinten zu anfielen,vornehmlich durch die Verwundung des sBürgermeisters, welche ihn ausser dem !Stande setzte, zu fechten. Dieser Feldherrwurde, durch die Herzhafftigkeit seinesSohnes, aus den Händen der Feinde ge-rissen, welcher dazumal nur siebzehn Jahrealt war, und sich nachgehends den Na--men des Afrikanischen verdiente, weil erdiesen Krieg auf die rühmlichste Weise vol-lendete.

Der Bürgermeister, welcher sehr gefähr-lich verwundet war, zog sich, in guter Ord-nung zurück, und wurde durch eine Menge

Reu-