Band 
Erster Theil.
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Der Carthaginenser. 495

Rathgeftaget worden: doch, ob er schondie Aufführung seines Mitgehülfens zumhöchsten mißbilligte,so unterstützte er sie doch,so viel ihm nur möglich war, weil er ihmnicht Einhalt thun konnte.

li Nachdem Annibal seine Völker zum' Geständnisse gebracht hatte, daß, wenn man> ihnen die Wahl gelassen, selbst einen Ort, ders > sich für sie zum Treffen schickte, da sie mehr>' Reuterey hatten,auszusuchen, sie keinen be-I > qvemern hatten erwehlen können. So« sagte er zu ihnen: „ Danket doch den Göt-„tern, daß sie die Feinde hieher geführet ha-lben , damit ihr nur über dieselben siegen< „möget; aber wisset mir es auch Dank, daß„ich die Römer genöthiget habe, zu schlagen,j „Was braucht man, nach drey grossen auf„einander folgenden Schlachten, mehr, euch„ein Vertrauen beyzubringen, als das An-! „denken eurer eigenen Thaten? Die vor-hergehenden Schlachten haben euch zu' „Herren über das flache Land gemacht:

^ „durch diese werdet ihr Besitzer aller Städ-! „te, ja ich getraue mir zu sagen, aller Reich-

thümer und aller Macht der Römer wer-, „den. Hier kömmts nun nicht weiter auf„Reden, sondern auf Thaten an. Ich„hoffe von dem Schutze der Götter, daß ihr