Band 
Erster Theil.
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-er Carthaginenser.

Wenigen Zeit, davon wir reden, beherrschetwurden, hergenoinmen. ZuCarthago hattedas Volk die größte Gewalt bey den öf-fentlichen Angelegenheiten, an sich gezogen :man gab den Rathschlägen der Alten undder Obrigkeit weiter kein Gehör: alles giengmit listigen Streichen und geheimen Kunst-griffen zu. Ich mag nicht einmal von allel dem reden, was die Parthey, welche dem' Annibal so entgegen war, so lange er die^ Oberherrschaft im Kriege führte, widerdenselben verübet hat. Die einzige Bege-benheit mit den Römischen Schiffen, dieman wahrend eines Stillstandes, plünder-te , eine Treulosigkeit, woran der Rath, vomi Volke gezwungen, Theil nehmen, ja zu derer so gar seinen Namen hergeben muste, istj ein klarer Beweis von dem, was Polybiushier saget. Hingegen zu Rom war es umdiejenige Zeit, da der Rath, das ist, dieseVersammlung , die aus so weisen Männernbestand, mehr Ansehen, als jemals, hatte,und da die Alten, als Orakel, gehöret undverehret wurden. Man weiß, wie cyferssüchtig das Römische Volk auf seine Macht- gewesen, absonderlich, was die Wahl der! obrigkeitlichen Personen betraff. EineGesellschaft von hundert jungen Leuten, Liv.rm-.welcher, nachdem Loosse, zukam, ihreStim-Mm 4 men