Band 
Erster Theil.
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57<) Historie

„Ich kann weiter nichts thun, als euch„meinen Rath geben, und meine Dienste„anbieten. Die Götter geben doch zu al-„lem Glück, wozu ihr euch noch entschliessen„werdet! Man pflichtete dem Armibal !bey, aber man richtete nichts von dem ins !Werk, was er vorgeschlagen hatte. ,Antiochus , welcher von seinenSchmeichlern betrogen und eingeschläfertwurde, hielt sich zu Ephesus ganz ruhig,nachdem er von den Römern aus ganzGriechenland war vertrieben worden, undkonnte sich gar nicht einbilden, daß diesesichs sollten einkommen lassen, ihn in seinemeigenen Lande anzugreifen. Amnbal,der sich dazumal wiederum in Gunst gese-tzt hatte, wiederhohlte es ihm unaufhörlich,er würde im kurzen den Krieg in Asien, unddie Feinde vor seinen Thoren sehen: ermüsse sich entschliessen, entwederseinem Rei-che zu entsagen, odereinemVolkedieStirnzu bieten, welches sich zum Herrn der gan-zen Erden auswerfen wolle. Diese Redenermunterten ihn einigermassen aus seinemSchlummer. Er that einige leichte Be-mühungen : da sich aber in feiner Auffüh-rung nichts gesetztes fand, so endigte sich. DerKrieg, nach einigem ansehnlichen Verluste,mit schimpflichen Friedensbedingungen,dar-unter