Band 
Erster Theil.
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der Carthagilietifer. 571

unter sich eine befand, daß er den Annibalden Römern aushändigen sollte. Dieser ließihm die Zeit gar nicht dazu, und flüchtete sich! sogleich in die Insul Creta, um daselbst mitsich zu Rathe zu gehen, wozu er sich ent-schließen solle. ^

Die Reichthümer, die er mit sich genan!-^"^'men hatte, und davon man in der Insul ei- Annibalnige Nachricht bekam, hatten ihn bald da-!o.selbst ins Verderben gebracht. An List fch-AA"lete es dem Annibal gar nicht: er ge-brauchte sich allhier derselben, um seineSchätze zu retten, und sich selbst in Sicher-heit zu setzen. Er füllte verschiedene Ge-fäße mit gegossenem Bley an, und bedecktenur die Oberfläche davon mit Gold undSilber: und ließ sie in dem Tempel derDianen, in Gegenwart der Cretenser, zurVerwahrung aufheben, derer Treu undGlauben, wie er sagte, er alle seine Reich-thümer anvertraute. Seit dem hielt mangute Wacht um den Tempel, und ließ demAnnibal völlige Freyheit, dessen Schätzeman zu besitzen glaubte. Er hatte aber'Imw.I.dieselben in hohle Bilder von Erzte, die^»;64.i er beständig bey sich führte, verborgen. Alsj er seine Zeit abgesehen hatte, so reisete er ab,und suchte bey dem Prust'as, Könige vonBithymen, seine Sicherheit.

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