Von griechischen Poeten. 19
welche wir unter ihren Nahmen haben, un-tergeschoben sind.
Ssmer.
Die Epocha der Zeit, in welcher Homergelebt hat, ist nicht so gar gewiß. Hero-dotus setzt sie vier hundert Jahre vor sei- Imw I.ner Zeit. Usserius setzt die Geburth desHerodottis in das s 5 2vste Jahr nach Er- 88-,.schaffung der Welt. Also muste Homerin dem z i rosten Jahre der Welt, oderZ4O. Jahre nach der Eroberung von Tro-ja gebohren seyn.
Der Ort seiner Geburth ist eben so un-gewiß. Sieben Städte zankten sich umdiese Ehre: Smyrna aber scheint über die! andern den Vorzug behalten zu haben.
Ich habe von dem epischen Gedichte, und! von dem Homer gegen das Ende des zwey-ten Theils dieser Historie, noch viel weit-läuftiger aber in dem ersten Theile der Ab-handlung, wie man sein Studiren einrich-ten soll, geredet. Ich habe daselbst einenVersuch gemacht, ob ich die Schönheitendieses Dichters zeigen könnte.
Es scheint, daß Virgil, wenn man seineAbsichten aus seinem Werke beurtheilendarf, keinen geringern Entzweck hatte, alsB -r daß