Von griechischen Poeten. 27CHörilus.
Diesen Nahmen hat mehr als ein Poet 2« w.gehabt. Ich rede hier von dem, welcher, * ^'ohngeachtet seiner plumpen Verse, in wel-chen sich weder Geschmack noch Schönheitzeigte, dennoch von Alexander« hochge-halten, und geliebr wurde, und von ihm ei-ne so grosse Belohnung erhielt, als ob erder vortrefltchste Dichter gewesen wäre.Dieser Fürst zeigte in diesem Stücke, nachder Anmerkung des Horaz *, sehr wenigGeschmack, da er doch in der Mahlerey,und in der Bildhauerkunst eine so feineKenntniß besaß, daß er durch ein öffentli-ches Verboth allen andern Mahlern, bisauf den Apelles, ihn zu mahlen, und allenandern Bildhauern, als den Lystppus,
ihn
* 6rmus ^Iex.in6ro iVIr>A»o tuir illeLUoerilus, inculris <^ui vertibus k malenari8
Kermlir accepros, regale numilma, kbi-lipp05.
- - - - Iclem rcx ille, poema
()ul kam riclieulum ram care procliATis emir,LcliiIo veruir, ne huis ie, ^raerer /^^el-lem
kinAerer, am allus I^vlippo clucerer »er»korris /^lexrnclri vulrum iimulanria.
H 0 k a -r. Lpiü. I. libr. r.