Von Lyrischen Poeten. 5 r
tacuk?, welchen er beständig in seinen Ge-dichten aushandelte. Man sagt, er hätte Herodor.sich in einer Schlacht, worinnen er gewe-sen wäre, so stark von der Fuicht einnehmenlassen, daß er seine Waffen weggeworfen,und sein Leben durch die Flucht gerettethätte. Horoz * erzählt von sich selbst ei-ne ähnliche Begebenheit. Die Poeten ma-chen sich nicht so viel aus dem Muthe, alsaus dem Witze. Ou ntrlian sagt,dieSchreibart des Maus wäre kurz, prächtig,sehr ausgearbeitet, und, welches das größteLsb für ihn ist, der Schreibart des Ho-mers sehr ähnlich gewesen.
Gappho.
Sie war von eben dem Orte, von wel-chem Alcaus war, und lebte mit ihm zugleicher Zelt. Die Sapphischen Verse ha-ben ihre Benennung von ihr erhalten.
Sie hatte drey B.üder, den Larychus»den Euryqius, und den Charaxus.
Den ersten davon rühmte sie ganz beson-D 2 ders
* 1'ecum ?bIIij)sioL, Lc celenem 5u§aiurelifia non Neue paimula.
06 . 7. t.ibr. 2.
^ In e!oguen6o breuis, Lc Lc6i-
U§en8, pleruingue Liomero ilmilis.
l^ibr. lv. c. i.