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§. Vl.
Von Poeten, welche Elegien ge-schrieben.
E« loche kömmt, nach der Meynung des
^5 D-dymus von i kXk^v, Zzch! sa-gen, oder wie andre glauben, vone^övrührende Sachen sagen, her.
Dte Griechen, deren Beyspiele die Rö-mer nachfolgten, verfertigten ihre Klagge-dichte, oder ihre Elegien solchergestalt, daßfie mit Hexametern und Pentametern ab-wechselten. Nach der Zeit hieß man jedesStück, welches in abgewechselten Hexame-tern und Pentametern geschrieben war, eineElegie, der Inhalt davon mochte nun ent-weder lustig, oder traurig seyn.
Verülms impariter iunÄis c^ueri- Horst, tnmonia primum,
Uox eriam inclusa eK von senren-riä compos.
Heutzutage haben wir nicht eine einzigegriechische Elegie mehr, wenn man diesesWort in dem ersten Verstände nimmt, eswüste denn die seyn, welche Eunpides inseine Andromacha einschiebt, und welchenur aus vierzehnVersen besteht. Man weisnicht, wer der Erfinder der Elegie ist.
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