Von lateinischen Poeten. 8 5
I die er selbst gemacht hat, numero8 innu-I meros. Er hat sich nicht an ein einzigSylben-l maß gebunden, und so vielerley Arten vonVersen unter einander gemengt, daß diegrößten Gelehrten Mühe haben, dieselbenzu kennen. Es ist auch gewiß, daß er sehrabgeschmackte, niederträchtige, und oft über-t, trtebne Scherze vorbringt: Allein er hatI doch auch feine und witzige Spöttereyen.
Daher * * stellt ihn auch Cicero, der in dem,
I was die Alten vrbmürLcem, oder Artigkeitnennten, gewiß kein schlechter Richter war,als ein Muster des guten Scherzes vor.
Diese Fehler des Plautus müssen un§also nicht hindern, ihn für einen vorttefli-. chen comischen Poeten zu halten. Siewerden sehr reichlich durch sehr viel guteEigenschaften ersetzt, wodurch er nicht alleindem Terenz gleich wird, sondern denselbenwohl gar noch übertrifft. Dieses ist dieMeynung der Frau Datier, (der damah- ue«F; '
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d.ibr. r. cle otlrc. n. 104.