Von lateinischen Poeten. 95
z feinen Stücken desto besser vorstellen könn-te , oder es mochten ihn auch andere Ursa-H chen zu seinem Eytschlusse bewegen: Sot verließ er doch, nachdem er die sechs Cos' mödien, die wir von ihm haben, gemachthatte, und zu einer Zeit, da er noch nichtfünfund dreyßig Jahre alt war,die StadtRom , und seit dem hat man ihn nie wie-der gesehen.
Einige sagen, er wäre auf seiner Rück-reise aus Griechenland, woher er hundertUnd acht aus dem Menander übersetzteStücke mitbrachte, auf dem Meere gestoc-hen. Andre aber versichern, er sey in Ar-kadien, in einer Stadt bey dem SeeStymphalus, unter dem Consulate desCn. Cornelius Dolabella, und des M.Fulvius gestorben, die Ursache seines To-! des aber sey eine Krankheit gewesen, direr sich, durch den Schmerz über den Ver-lust seiner so wohl übersetzten, als auchselbst verfertigten Comödien zugezogenhatte.
Terenz hatte nur eine einzige Tochter,welche, nach seinem Tode, einen römischenRitter heyrathete,und welcher er ein Hausund einen Garten von zwanzig MorgenLandes auf dem Appianischen Wege ließ.
Lice-