Satyr,ltd. i.
iz8 Von lateinischen Poeten.'
lj)5e miki cuKos incorruprillimusomnes
dircurn ckoÄore8 aäerac. >
Man ist ganz bezaubert, wenn man dieEhrerbiethung und die lebhafte Erkenntlich-keit sieht, welche Horaz durch sein ganzesLeben gegen einen solchen Vater gezeigt hat.
„ Durch seine Sorgfalt, sagt er, hat er mir„die Reinigkeit und Unschuld erhalten; Und„er hat mich nicht allein vor einer jeden„schimpflichen That, sondern auch vor allen„Vorwürffen, und vor allem Verdachte in„Sicherheit gesetzt". Wenn doch jungeLeute diese Motte recht überlegen, und sich ,erinnern wollten, daß ein Heyde so denktund redet.
mulra? kuöicum
<^ui'primu8 virrmis kono8, ierunuieab omni
!<on iolum 5a6o, verum axprodrioHuohue rurpi.
Obgleich der Vater des Horaz nicht ge-lehrt war, und die Wissenschaften nicht kann-te: So war er doch seinem Sohne so nütz-lich , als die geschicktesten Lehrer,, die er zuRom hören konnte. Er ließ sich seine Er-ziehung selbst angelegen seyn; Er gab ihmeinen vertrauten Unterricht, und bemühte
sich