154 Von lateinischen Poeten.
Die Werke desHoraz bestehen in seinenOden, in seinen Saryren, in seinen Briefen, Iund in seiner Dichtkunst. I
Ich habe von seinen Oden geredet, und ^den Charakter derselben in ihrer Vergleirchung mit den Oden des Pindars festge-stellt.
Die Satyren und die Briefe scheinen mirvon eurem unendlichem We.rthe zu seyn. ?Cie haben keine äusserlrche Zrerde, und -inichts, das in die Augen fallt. Man findetin denselben gemeiniglich eine in Verse gesetz-te Prosa, welcher überdieseö alles äusserlrcheAnsehen und alle Anmuth des poetische»Wohlklangs fehlt. Ich will hiermit nichtsagen, als ob Horaz nicht auch sehr schyneVerse hätte machen können. Zeigt unsnicht die Stelle, wo er sich wegen seiner Un-fähigkeit, die grossen Thaten des Augustszu beschreiben, emschuldiget, wie geschickter dazu war!
Sari. l.r. Opiäum, parier oprime, vires
Oeticium. I^e^ue enim ymuis kor-rentiapilis
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