Band 
Zwölfter Theil.
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Von lateinischen Poeten. 155

Ist wohl in einem einzigen Poeten eineBeschreibung, welche zierlicher, nachdrückli-? cher und kräftiger ist, und welche eine Saches mit lebhaftem Farben abmahlet, als die Be-schreibung von der Mahlzeit, welche dieFeldmaus der Stadtmaus giebt.

Olim S-evr

R.ulkicu8 vrbunum murem mus pau- i»br. -pere terrur

^ ^ccepiile cauo, vererem verus Kot-pL8 amicum:

^sper, 6c urrenru8 ^U 2 eiiri 8 ; vr tL-men urerum

Loluerer liofpirÜ8 animum. ()uiä^ mulra? Kleine M

. Lexoüri ciLeri8, nee 1on§ae muiclic! nuenae:

^riöum 6c ore ferens acinum, le-mesgcsue laräi

I^ruKu 6eäit, cupien8 varia iäüiclis

coena

Vincere tanZencis male linZula clen-re fuperbo.

Der übrige Theil der Fabel ist von ehkkl die-sem Geschmacke.

Diese Zierlichkeit, diese Anmuth, dieseLebhaftigkeit in Ausdrücken und Bildern,finden sich (ich rede hier von den meisten Stel-len) weder in den Satyren, noch in den

Briefen.