l6O Von lateinischen Poeten.
nachdrücklich mit ihm; Er spahrte wederVorstellungen noch Bttten, und fragte ihn,was er denn für Nutzen von einer so nichtS-würdigen Bemühung hoffte, und ob er sich ?wohl einbildete, daß er geschickter und glück-licher, als Homer werden würde, der docharm gestorben wäre? Die hitzigen Vorwürfeseines Vaters machten endlich einen Ein-druck in sein Herz. Er beschloß, seinem Rathe !zu folgen, keine Verse mehr zumachen, nie- >mals anders, als in Prosa zu schreiben, undsich zu denEhrenstcllen vorzubereiten, welchejunge Leute von seiner Geburth erwartenkonnten. So viel Zwang er sich auch ent-wederimErnste, oderauch nurseinemVor-geben nach, anthat: So behielt doch die Na-tur die Oberhand. Ovid war wider feinen !Willen ein Poet; Die Füsse, und die langen iund kurzen Sylben entstanden von sich selbstunter seiner Feder: Alles was er schreibenwollte, ward ein Vers.
Laepe Pater äixic, üuämm ymä inuti-le renras
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