k Von lateinischen Poeten. i6i
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I Tt, ciuoä renrabam tcribsre, vCr-^ lus erar.
Er schrieb mit einer erstaunlichenGeschwin-digkeit,und konnte sich nicht die Mühe geben,seine Verse wieder durchzusehn. Er war,wie er selbst anmerkte, ganz und gar Feuerin der Arbeit, und ganz und gar Eis in der
I Man könnte ihm seine Nachläßigkeit inder Schreibart vergeben, wenn sich nicht zu*gleich in derselben, in Ansehung der Sitten,eine zügellose Frechheit zeigte, und wenn er> seine Gedichte nicht mit unzüchtigen Unfläte-^ reyen angefüllt hätte. Dieses war der Vor-i wand, dessen sich August bediente, ihn in das! Elend zu schicken, welcher dieser Aufführungwegen eines grossen Ruhms würdig wäre,wenn er ihn aus dieser Ursache verbannt hät-te. Solche Poeten sind so schlimm, als öf-fentliche Giftmischer, welche man von allemUmgänge ausschliessen muß, und dergleichenj Gedichte müssen als eine Pest des menschli-chen Geschlechts verabscheut werden. Alleindieses war nichts als ein Vorwand. Einheimlicher Unwille des Augusts, wo-von Ovid sehr oft in seinen Versen, aber nurüberhaupt, und ohne denselben zu erklärenRoliikrHist.Xll.Th. L redet,