Band 
Zwölfter Theil.
JPEG-Download
 

^ Von lateinischen Poeten. 179

v»o me-«rr Gleichwohl MUß

man bekennen, daß die Dunkelheit, welche^ in seinen Satyren herrscht, seinen Verdien-sten einen grossen Werth benimmt. DieseDunkelheit ist Ursache, daß ein aewisserMann gesagt haben soll: Weil Persiusnicht verstanden seyn wollte, so wollte er ihnauch nicht verstehen:

L »0» v// -rec r-o/s

! Er starb, als er nur acht und zwanzigJahre alt war, im 62sien Jahre nachLbrt-Geburth. welches das 8" Jahr der Re-gierung des Nero war. Er hinterließ demCornutus, siinem L hrer und seinem Freun-de, aus Erkenntlichkeit, seine Bibliothek,i von sieben hundert Banden, welches damahls

schon sehr viel war nebst einer grossenSum-me Geldes. CormMls nahm die BücherI an, das Geld aber ließ er den Erben,nehm-lich den Schwestern des Persius.

Juvmal.

Ich will diese beyden satyrischen Poeteazusammen nehmen, obgleich Iuvenal nochnicht in dieser Zeit gelebt hat.

Decimus, oder Drcius Iunins Iu-Denalis war von Aguin, ur dem Königrei-che Neapel. Er lebte zu Rom gegen dasM2 Ende