Band 
Zwölfter Theil.
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Von lateinischen Poeten. igi

angegriffen hatte, welcher damahls beyHoftin einem erstaunlichen Ansehen stand, undalle Ehren-Stellen, so wohl in dem Staate,als auch bey der Armee austheilte.

Ille er miliriae mulri8 larZirur hono-rem,

Lemessri varum ckjßiros circumU§arsuro.

Ouoä non ckane proceres, ckadic bli-Krio.

Der stolze Comödiant konnte eine so straf-bare Verwegenheit nicht wohl vertragen.Er ließ den Juvenal nach Aegypten ver-bannen, indem er ihm das Commando überein Regiment gab, welches an den äusserstenGrenzen dieses Landes stand. Nach demTode des Domitians kam er wieder nachRom zurück, und blieb daselbst, wie manaus einigen seiner Satyren schlössen kan,biSzur Regierung desHadrians.

Man glaubt, daß Ouintilian, welchersich ein Gesetz daraus gemacht hatte, keineneinzigen lebenden Schrifftsteller zu nennen,den Juvenal meynet, wenn er sagt, daß zuseiner Zeit satyrische Poeten lebten, welchealle Hochachtung verdienten, und welche ein-mahl einen grossen Ruhm erlangen würden.

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