Band 
Zwölfter Theil.
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Don lateinischen Poeten. 195

Martial schreibt an ihn als an seinemFreund, und ermähnet ihn, er sollte die Poe-sie verlassen, und ein Sachwalter werden,oder eine andre Handthierung erwählen,bey welcher er mehr Geld verdienen könnte,als wenn er den Musen schmeichelte: Vondiesen hätte'er doch nichts zu erwarten, alseitle Lorbeerkränze, und unnütze Lobsprüche,wobey er doch immer Hunger und Elendausstehen müste.

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Martial.

M. Valerius Martialis ist in Sinn-gedichten sehr glücklich gewesen. Er warein Spanier aus der Stadt Bilbilis, wel-che» wie man sagt, von der Stadt Cal->tainde in Arragonim nicht weit entlegenwar. Er ward unter dem Claudius ge-bohren, kam unter dem Nero in seinem zwan-zigsten Jahre nach Rom, und blieb daselbstN 2 dreyßig