496 Von lateinischen Poeten.
dreyßig Jahre. Er ward von den Kaysernsehr geliebt, und genoß sonderlich unter demNero viel Gnade. Man glaubt, er hättesich, weil man nach dem Tode dieses Kay-sers nicht so gut mit ihm umgegangen wäre,alsdann wieder in sein Vaterland begeben.Daselbst hatte er Zeit genung, verdrießlichzu werden weil er keine einzige brauchbareGesellschafft fand, die an den schönen Wis-senschaften einigen Geschmack gehabt hätte,weswegen er immer mit Schmerzen an seinenAufenthalt zu Rom zurück dachte. Dennan statt, daß man in dieser Gelehrten Stadtdie Schönheit seiner Verse einsah, und die-selben ganz außerordentlich bewunderte: Soerwarb er sich dadurch zu Bilbilis nichts alsNeid und Schmähfucht: Eine Begegnung,welche man nicht alle Tage mit GelassenheitIn präfat kktragen kann: /u'/ >
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Er starb unter demTrojan, ohngefähr in dem iooten Jahrenach Christi Geburth.
Wir haben noch -vierzehn Bücher vollSinngedichte und ein Buch von Schauspie-len von ihm. Voßius hält dieses letzterefür eine Sammlung von Versen, welche
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