' Von lateinischen Poeten. 217-
gustins über diese Materie; BesondersI glaubt er, daß es aus denen Büchern ge-nommen ist, welche wider den Julian ge-> schrieben sind. Er setzt hinzu: Die Äus-^ drücke in demselben wären ganz unvergleich-lich , und man müßte an vielen Stellen er-staunen, wie dieser Heilige die Schönheit der1 Poeste mit der Schwierigkeit seiner Materie^ hatte verbinden können. Das wunber-, barste in diesem Gedichte ist noch dieses, daßl die Richtigkeit der Glaubens Lehren, ohn-geachtet des Zwangs der Verse, und derFreyheit eines poetischen Geistes, auf dasgenaueste in acht genommen ist, und daß diej Wahrheiten der Religion durch den Schmuckder Dichtkunst weder verändert noch ges^ schwächt sind. Ich will die Vorrede herse-tzen , aus welcher man so wohl die Materiei dieses vortrefiichen Werks, als auch die
^ Schreibart des Verfassers wird kennen
lernen.
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