Geschichtschreibern. 225
welche unter vier Königen von Persien,l nehmlich unter dem Cyrus, Cambyses,Darms, und Lerxes, von dem z 40 5 reu! Jahre der Welt an, bis auf das 3524^
' Jahr, verflossen sind. Ausser der Historieder Griechen und Perser, welche sein vor,nehmster Gegenstand ist, erzählt er auch im, Vorbeygehen viele andre Ge chichte mit, alsdie Geschichte der Aegyptier, welche daszweyte Buch einnimmt. Er führt in dem Lwr.,.
I Werke, das wir von ihm haben, seine von**"'^ihm geschriebnen Historien der Assyrer undAraber an: Allein es lst nichts davon bisauf unsre Zelten gekommen, und man zwei-felt so gar, ob er damit fertig geworden ist,weil kein einziger Schriftsteller derselben er-> wähnt. Man glaubt auch nicht, daß dasLebendes Homers, welches man dem He«l rodotus zuschreibt, von ihm sey.
' Da Herodotus die Absicht hatte, sich auf Gilda»,
einmahl dem ganzen Griechenlande bekanntzu machen: So wählte er hiezu die Zeit, daes bey den Olympischen Spielen versammeltwar. Hier las er seine Historie dem ganzenVolke vor, welche mit ungemeinem Beyfallsaufgenommen wurde. Man glaubte, manhörte die Musen selbst r^den, so angenehmund fließend kam denGriechm dieSchreibartdesselben vor, und eben deswegen gab man dasRollinHist.Xll.TH. P mahlS