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Von griechischen
Mahls den neun Büchern, woraus sie be-sieht, die Nahmen der neun Musen.
Es erhellet aus der Geschichte daß er seinWerk der Stadt Athen, auf Anhalten be-sonders vorlas, welche diesen Vorzug auchwohl verdiente. Dieses geschah an dem be- ^rühmten Festtage, welcher Panathmäahieß. Man kann leicht denken, wie sehr einemit so vieler Kunst und Beredsamkeit ge-schriebne Historie so feinen und zärtlichen !Ohren, als die Athenienser hatten, und ^so neugierigen und mit einem so guten Ge-schmacke versehenen Geistern, als sie waren,gefallen muste.
rnarcell. Es ist sehr glaublich, daß es sich weit eherrvuXr». bey dieser Versammlung, als beyder Ver- ^sammlung der Olympischen Spiele zutrug,daß Thucydides, der damahls noch ganzSuidas. jung, und ohngefahr fünfzehn Jahr alt war,von der Schönheit dieser Historie so gerühretward, daß er darüber in eine Art von Ent-zückung und Begeisterung gerieth, und aus !grosser Freude einen Strom von Thränenvergoß. HerodoMs ward dieses gewahr,und wünschte dem Vater des jungen Men-schen, welcher Olorus hieß, deswegen Glück.Hierauf ermähnte er ihn sehr nachdrücklich,diesen Sohn, welcher bereits einen so deut-lichen Geschmack zu den schönen Wissenschaf-ten