Geschichtschreibern. -zr
machen konnte. Wir werden bald sehen,
! wie wohl er diese Vortheile zu nutzen wüste.
Indessen entzündete sich der Krieg in dem I-w.I.t Peloponnes unter den Griechen, und er- Vor^Lhr.'^ regte daselbst grosse Bewegungen und Un,ruhen. Thucydides, welcher zum voraus «vr 'sah, daß er sehr lange dauern, und sehr wich-
> tige Folgen haben würde, faßte so gleich den^ Vorsatz, die Historie desselben zu schreiben.
, Das wichtigste bey dieser Sache kam dar-l auf an, daß er getreue und sichere Nachrich-ten erhielt, und sich von beiden Theilen vonallen Umstanden einer jeden Kriegsverrich-tung, und eines jeden Feldzugs auf das ge-
j nauste unterrichten ließ. Dieses that er aufeine ganz unvergleichliche Art, wovon man
> wenig Beyspiele hat.
Da er unter den atheniensischen Kriegs-völkern diente: So hatte er einen gutenTheil von dem, was bey der Armee derAthemmser bis in das achte Jahr diesesKrieges, oder bis zur Zeit seiner Verbannung Im w.I.vorgegangen war, mit seinen Augen angeserhen. Zu dieser Verbannung gab folgendesGelegenheit. Man hatte ihn auf Lom-ubr.«.mando ausgeschickt, die Stadt Amphipolis,""'welche an der Gränze von Thränen lag,und für beide Theile ein sehr wichtiger Platzwar, zu entsetzen. Brasidas, der GeneralP 4 der