-52 Von griechischen
„zaubrende Anmuth des Lenophons, wel,,»che so ungekünstelt, und von allrm Zwange,so entfernt ist, die man aber auch durch„keinen Zwang erreichen kann. Man sollte„sagen, die Gratien selbst hätten feine Spra-„che ausgeformet,, und man kan das, was„die alte Comödie von dem Pericles sagte,„mrt dem größten Rechte auf ihn deuten,„daß nehmlich die Göttrnn der Ueberredung„auf jetnen Lippen herrschte.
§. rv.
L r e si a s.
^tesias aus Cnidus lebte mit dem Le-nophon zu einer Zeit. Er ward nachder Schtachr, welche der junge Cyrus wldetseinen Bruder den Artarerxeslteferte,gefan-gen genommen. Nachdem er den Königvon einer Wunde, die er daselbst empfangen,geheilet hatte: So trieb er dre Arzeneykunstan dem Host der Perser, mit vielem Ruh-me, und blieb stebenzehn Jahre bey demFürsten.
Phon»». Er schrieb die Historie der Assyrer undder Perser in drey und zwanzig Büchern.Aus eurem von den Fragmenten, welche unsPhotius aufbehalten hat (denn w r habenvon dem CtesiaS nichts weiter, als Frag-mente)