Band 
Zwölfter Theil.
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270 Von griechischen

Dor auch hin und wieder die Historie andrerVölker, besonders die Historie der Römer,nachdem die Begebenheiten davon mit sei-nem Hauptzwecke eine Verbindung haben.

Diodor sagt uns selbst in seiner Vorrede,daß er dreyßig Jahre mit Verfertigung sei-ner Historie zugebracht habe. Sein langerAufenthalt zu Rom war ihm hierzu besons !Vers sehr nützlich. Er durchreisete auch,nicht ohne viele Gefahr, verschiedne Provin-zen von Europa und Wen, um durch eigneErfahrung von der Lage der Städte und an-drer Oerter, wovon er reden wollte, gewißzu seyn, welches, in Ansehung der Vollkom-menheit , einer Historie nichts gleichgültiges jist.

Seine Schreibart ist weder zierlich noch !ausgeputzt, sondern natürlich, deutlich und !verständlich; Und diese Einfalt hat nichtsniedriges noch kriechendes.

Er billiget es nicht, daß man die Erzäh-' lung der Historie durch öftere und lange Re-den unterbreche: Gleichwohl verwirft erden Gebrauch derselben nicht ganz und gar,und glaubt, daß man dieselben da zur rech-ten Zeit anbringen könne, wenn es die Wich-tigkeit der Materie zu verlangen schiene.Nach der Niederlage des Nicias berath-schlagte man sich in der Versammlung zu

Syracus,