Band 
Zwölfter Theil.
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Geschichtschreibern. 271

Syracus, wie man mit den atheniensischenj Gefanqnen umgehen solle. Dwdor führt^ bey dieser Gelegenheit die Reden von zweenRednern an, welche, besonders aber die erste,^ sehr lang und sehr schön sind.

Man darf sich in seinerHistorie nicht so garzuversichtlich auf die angegebenen Zeitpuncte1 in der Chronologie, noch auf dieNahmender

> Archonten von Athen, oder der Tribunel der Soldaten und Bürgermeister von Rom! verlassen, weil sich in diesen Stücken vieleFehler in dieselbe eingeschlichen haben.

Es kommen in diesem Werke hin undwieder sehr vernünftige und einsichtsvollej Betrachtungen vor. Besonders giebt sichDwdor die größte Mühe, den Ausgang^ der Kriege und andrer Unternehmungen nichtdem Zufalle oder einem blinden Glücke, wieviele Geschichtschreiber thun, sondern einerWeisheit und einer Vorsehung zuzuschrei-ben, welche alle Begebenheiten regiert.

Wenn man alles wohl und genau über-legt, so muß man in der That die Werkedes Diodors, die bis auf unsere Zeitengekommen sind, sehr hochachten, den Ver-lust der übrigen aber, welche uns in derganzen alten Historie ein grosses Licht wür-den gegeben haben, kann man nicht genugbedauern.

Dtony-