Band 
Zwölfter Theil.
JPEG-Download
 

Z28

Von lateinischen) ,

abgebrochnen, und eilfertigen Ausdruck.Dieser läßt bisweilen einige Wörter aus,und sein Leser muß sie in Gedanken ersetzen.Er setzt verschiedne Ausdrücke und Redens-arten zusammen, ohne sie, durch ein Ver-bindungswort zu verknüpfen, welches eine»gewissen Ungestüm in einer Rede verursacht.Er macht keine Schwierigkeit, alte Wörterin seiner Historie zu brauchen, wenn sie kür-zer und kräftiger sind, als die gebräuchlichen:Eure Freyheit, * die man ihm schon bey sei-nen Lebzeiten verwiesen hat, und welche einaltes Epigramm« in diesen Worten bemerkt:

Lt verbs Lnriyrü mulnrm turace

L3t0M8

Oilpe, ^suZurrbinse Lonäicor 'bäiKoriae. >

Sonderlich aber bedient er sich öfters derMetaphern, und nimmt nicht eben diejenigen,welche nach den besten Regeln der Kunst,am meisten beschieden und abgemessen sind,sondern die kürzesten, die stärksten, die leb-haftesten, und die kühnsten.

Durch alle diese Mittel, und durch andremehr, die ich übergehe, hat es Salluftiusso weit gebracht, daß seine Schreibart ganz

besons

* 8r>IIu/lü nounnlii Kuclium mulca cum inui-<lis iuit. ^ v6 Ln übr. 4. c. 15.