Band 
Zwölfter Theil.
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z86 Von lateinischen

Man wüste sich überaus sehr wundern, daßOuintilian in seinem Verzeichnisse der la-teinischen Schriftsteller mit keinem Worte au »einen so berühmten Geschichtschreiber, als -Ouintus Curtius ist, gedacht hätte, wenner anders vor ihm gelebt hätte.

Man wirft ihm viele Fehler der Unwis-senheit, in Ansehung der Astronomie, Geo-graphie, der Zeitrechnung, ja so gar der be-kanntesten Wirkungen der Natur vor; zumExempel, daß er geglaubt hat, der Neumondund der Vollmond könne ausgleiche Art versitb.i.c.io.sinsterr werden, l^unam «äetiLere, cumnur rerrnm iubirer, nur lole premererur.

Wrr haben eine voitrefliche französischeUebersetzung des Ouintus Curtius vondem Herrn von Vaugelas.

Lajus Gueronius Tranqmllus.

«uetsn. Sueton war der Sohn des Sueto-MUs Lenis, des Tribuns der XIII. Legion,welcher sich mit in der Schlacht bey Be-driacum befand, als die Völker des Othovon des Vitellius Völkern überwundenwurden. Er hat unter dem Trajan undunter dem Hadrian geblüht,pn». rib. Der jüngere Plinius liebte ihn sehr, undwollte ihn immer bey sich haben. Er sagt,je mehr er ihn kennte, desto mehr mäste er

ihn,