4ZO Von griechischen Rednern.'
nerniL* irwenta sunt, ram niliil otiofum,18 6ieen<^i mo6u8, vc nec cjui6 6elir ineo , nec <^uic! re6un<äet, inuenias. ?Ie-nior ^setiines er mg§i8 fufuz, er §ran-Ziori 6mili8» r^uo minu8 firi<^U8 eist;c3rni8 ramen plu8 irabet, lacerrorum mi-nv8. „Nunmehr folgt eine ganze Menge„von Rednern, denn nur zu Athen sind der,,ren zehn auf einmahl gewesen. Unter dies„sen steht Demosthenes oben an, der sie„alle sehr weit übertreffen, und wohl vers„dient hat, daß man ihn andern zur Regel„der Beredsamkeit vorlege. Seine Schreib-art ist so stark, so gedrungen, und so ange-drängt, es ist alles in derselben so richtig„und so genau abgemessen ^ daß man in sei-nen Schriften nichts hinzuzusetzen, und„nichts weg zu nehmen findet. Aeschines„ist voller und weitlauftiger. Er scheint„viel grösser zu seyn, weil er nicht so gedrun-gen ist. Er hat mehr Fleisch, aber wem-„ger Nerven.
Syperides.
* Die Metapher ist hier nicht voit den Nerven desKörpers, wie einige Uebersetzer geglaubt haben,sondern von der Cähne eines Bogens hergenom-men, welche, wenn sie recht stark gespannt ist, diePfeile mit einem unglaublichen Nachdrucke ab-schießt.