' Don griechischen Rednern. 4zr
^yperides.
Hyperides war anfangs ein Schüler plm.i«und Zuhörer des Plato gewesen. Er bersuchte nach der Zett die Gerichtsstuben, undseine Beredsamkeit ward daselbst bewundert.
! Seine Schreibart war sehr angenehm und^ fein, schickte sich aber nur für kleine Rechts-> Händel*. Er war zur Zeit, als Alexanderdie Griechen anfiel, mit dem Lycurg in! Verwaltung öffentlicher Geschaffte vereint-! get, und er erklärte sich allezeit offenbar wi-der diesen Fürsten. Nach dem Verlusteder Schlacht bey Cranon waren die Athe-nienstr fertig, ihn an den Antipater aus-t zuliefern. Er floh also nach Aeginum,und von dar flüchtete er in §inen Tempel desI Neptuns, aus welchem man ihn heraus riß,und ihn nach Corinth zu dem Antipaterführte. Dieser ließ ihn mit den grausam-sten Martern belegen, um einige Geheimnisseund Erklärungen, die er nöthig hatte, ausihm zu bringen. Weil sich aber Hyperi-des fürchtete, er möchte durch die Gewaltder Schmerzen gezwungen werden, sein Va-
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* Oulcis imprimis er acurus >l^per!6es:rninoribus cZulis, non vc clixetim vcillor,ms§ls par.
libr. i. c. i.