Von griechischen Rednern 4z;
Tode des Grossen Alexanders, Athen ein-genommen hatte, die Regierung der Repu-blik dem Demetrins anvertraute, welchersich zehn Jahre dabey erhielt, und dabey soviel Klugheit zeigte, daß ihm das Volk dreyhundert und sechzig Bildsäulen auflichtete:wie diese hierauf wieder umgerissen wurden, ^und wie man ihn nöthigte, nach Aegyptenzu fliehen, wo ihn Ptolomäus Soter sehrwohl aufnahm: Und wie er endlich unter demPtolomäus Philadelphus, dem Sohnedes Soters, in das Gefängniß gefetzt wur-de, wo er von dem Bisse einer Natter starb.
Ich betrachte itzo den Phalerischen De-metrius nur als einen Redner, und ichmuß nunmehr erklären, wie viel er zu demVerfalle und Untergänge der Beredsamkeitzu Athen beytrug.
Ich habe schon angemerkt, daß er einSchüler des Theophrafts war, welcherLehrer, wegen seiner vortreflichen und gött-lichen Art zu reden, diesen Nahmen bekam.
Er hatte unter ihm eine geschmückte, blusWichte und zierliche Schreibart angenom-men. Er hatte sich in der Art der Bered-samkeit geübt, welche man die gemäßigte,oder die vermischte Art nennt, welche zwi-schen der erhabenen Und natürlichen dasMittel hält, welche allen Schmuck und alleEes Am