4z6 Von griechischen Rednern.
Zierrathen der Kunst annimmt, welche sichder schimmernden Annehmlichkeiten desAusdrucks, und der prächtigen Schönheitder Gedanken bedient; mit einem Worte,welche mit Süßigkeit und Anmuth ganzangefüllt, aber ohne alle Kraft und Starkeist, und die sich mit allem ihren Schimmerund Glänze doch nicht über das Mittelmäs-sige erhebt. Demetrms war in dieserSchreibart vortreflich, welche an sich selbstschon fähig ist zu gefallen, und Verwunde-rung zu erwecken, wenn man sie nicht mitder erhabnen und prächtigen Art vergleicht,vor deren gründlichen und majestätischenSchönheit der Schimmer dieser leichten undflüchtigen Annehmlichkeiten bald verschwin-den muß. Es * war an seiner fliessenden,sanften und angenehmen Schreibart bald zusehen, daß er ein Schüler des Theophraftsgewesen war. Seine schimmernden Aus-drücke, seine glückliche Metaphern waren,wie Cicero sagt, gleichsam glänzende Ster-ne,
* Oraror pgrum vebcmens, llulcir kamen, vcIlieopkiMi cjitcipulum 2§noicerer.
OKc. likr. i. n. ;.
Lujus orario cum iecisre placicleyue lo-guitur, rum üluilrant eam tjuali iisllsegusellam rrsls» vsrba arque immmars.