Band 
Zwölfter Theil.
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5Z8 Von lateinischen Rednern.

meßlichen Einkünften, niemanden Gutesthun', und noch oft Schulden hinterlassen!Sie sind in der Schwelgerey, und bey ihrenErgetzlichkeiten veischwenderisch, gegen ihreFreunde und Bediente aber ist ihr Herz«p.s.k.r. grausam und verschlossn. „Vergiß nie»„mals*, sagte Plinius zu einem jungen,.Herrn, daß man vor der abscheulichen Ver-„mischung vom Geize und vor der Ver-schwendung, welche man in unsern Zeiten„eingeführt hat, nie genug Abscheu haben„kann; Und daß, wenn ein einziges von„diesen Lastern genug ist, den Ruhm eines..Mannes zu best cken, derjenige sich doppelt„beschimpft, der sie noch vereiniget.

Unschuldige Ergetzlichkeiten desPlinius.

Plinius war von keiner rauhen und wil-den Gemüthsart. Sein Geist war viel-mehr sehr heiter, und er machte sich ein Ver-gnügen draus, seine Freunde aufzumuntern.

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