Band 
Zwölfter Theil.
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' Von der Philosophie. 6zr

Plaw oft, den Graüen zu opfern, durchwelche Worte er ihm deutlich genug zu ver-siehe« gab, daß er seine Gemüthsart erweiss! chen und angenehmer machen müßte. ErA-na».

I warf ihm diesen Fehler manchmal mit mehr ^! Nachdruck und weniger Behutsamkeit vor,

! weiter befürchtete, daß dieser Mangel deri Artigkeit und Leutseligkeit ein Hinderniß alsi les des Guten werden möchte, das er sonst! durch seinen Unterricht und durch sein Exem-pel ausrichten konnte. Anocrates war ge-gen diese Verweise nicht unempfindlich: aberniemals verringerten sie in ihm die tiefe Ehr-erbietung, die er allezeit für feinen Lehrmei-sier gehegt hatte. Und als man ihn gegenj den Plaw aussätzig zu machen suchte, und>! ihn antrieb, sich mit einiger Lebhaftigkeitzu vertheidigen, so legte er diesen unbedacht-samen Freunden ein Stillschweigen auf, und!j sagte zu ihnen. ErgehtzumeinemBe-

sten so mit mir um. Er trat, im zweys^ ten Jahre der no. Olympiade, an Plawnszmw.I.i Stelle. b«;6.

! Diogenes Lamms sagt, daß er weder vro».

^ Ergetzltchkeiten, noch Reichthümer, noch^*"'i Lobeserhebungen liebte. Er zeigte bey per-! schiednen Gelegenheiten, eine edle und groß-

> wüthige Uneigennützigkeit. DecMacedo-

! Nische Hof war in dem Ruft, daß er in al-

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