Von der Philosophie. 633
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^ ihnen bey ihrer Gesandschaft nichts genützthatte. Man war schon rm Begriff, den' Zkenocrates, zu einer Geldstrafe zu ver-^ dämmen, als er sich durch die Ungerechtig-keit seiner Ankläger genöthigt sah, sein Still-schweigen zu brechen. E- e zählte dem Vol-ke alles, was an des Philippus Hofe vor-gegangen war; erzeigte, wieviel daran ge-legen wäre, daß man auf die Auffuhiungsolcher Gesandten genau Achtung qäbe, diesich schon dem Feinde der Republik verkaufthätten; er beschämte sepie Collegen, und er-warb sich einen unsterblichen Ruhm.
Seine Uneigennützlgkeit ward auch vonh' Alexandern, dem Gtossm, auf die Probe! gestellt. Die Gesandten diessPrinzen,dieIj ohne Zweifel, einer Staatsunterhandlung»'! wegen, nach Athen gekommen waren, (mans bemerkt weder die Zeit. noch die Ursache der-selben,) boten dem Lenocmtes, vonSei-! ten ihres Herrn, fünfzig Talente, das ist,
. fünfzig tausend Thaler, an. Lenocratesbat sie zu einer Abendmahlzeit. Die Mahl-^ zeit war ohne Pracht, ohne Ueberfiuß, undrecht philosophisch. Den * folgenden TagRr 5 ftag-
» Lum postricl'ls roAärenreum, cui numMii ju-berec: in^uic, cvs-