Band 
Zwölfter Theil.
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immer so hoch erhoben hatte, sich auf ein-mal in die Handlung mischte, und so grosseGüter zu sammlen suchte. Er erklärte ihsnen dieses Geheimniß bald selbst. Er gaballen Kaufleuten, von denen er das Oelgekauft hatte, und die ihres Verlustes we-gen verzweifeln wollten, alles wieder, waser daran gewonnen hatte, und begnügtesich damit, daß er zeigte, es stünde nurbey ihm reich zu werden. Man erzählt einegleiche Begebenheit vom Thales.

Epikur »st dem Demokrit fast sein gan-zes Lehrgebäude schuldig; und aus denQuellendes letzten fliesten, nach * dem schö-nen lateinischen Ausdruck, die kleinen Was-ser , Mit denen Epikur seine Gärten genetzthat.' Dieser that sich selbst Unrecht, daßer nicht gestand, wie viel er dem Demo-krit zu danken hatte, sondern mit ihm, alsmit einem Träumer umgieng. Wir wollenseine Meynungen vom höchsten Gute derMenschen, von der Welt und von der Na-tur der Götter nach diesen erklären.

Dio«. Von eben diesem DemokritUs habenauch die Pyrrhomer alles entlehnt, was

sie

* Oemocrirus vir mriAnus i'nprimis, cu/ULtomidus L^icums koi tulor /üos iHZIvir.

De Ksr. Deor. llbr. r. n. 12/.