Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 739

^ daß er im neunzigsten Jahre seines Alters,und im ersten Jahre der 90. Olympiade 2- w.Igestorben sey. * *'

Demokritus war ein herrlicher Kopf, vt»«.

,, und hatte einen grossen, rveitläuffttgen und' durchdringenden Verstand, welcher sich aufalle Wissenschafften legte, die am wenigstengetrieben werden. Die Naturlehre, dieMoral, die ganze Mathematrck, die schö-nen Wissenschafften, die freyen Künste,gehörten alle in die Sphäre seines Fleisses.

Er hatte, wie man von ihm erzählt, vor-her gesehen, daß in einem gewissen Jahredie Oelbäume nicht gut gerathen würden;er kaufte also, um einen wohlf ilen Preis,eine grosse Menge Oel ein, und gewann vieldaran. Man * wunderte sich mit Recht,

, daß ein Mann, der sich, dem Ansehennach, niemals um etwas anders, als umdas Studiren, bekümmert, und die ArmuthAaa 2 immer

* lVIiramibus (jUL pauperrarem er (julrlem clo-Aringrum ei lciebanr inprimis corrii eile.- , uc gppgruic cnulä, er inZenr clivi-

ririrum curlüs, relii ruille merceclein(oder vielmehr mercem) kinxige er gviclaeeiominorum ^oenicenri^e, conrenrum irr^robslls, o^es 6bi in theile, cum voller,fore.

?l.in. libr. iS. csp. r8-