Band 
Zwölfter Theil.
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742 Von der Philosophie.

xarchus, und begleitete ihn bis nachIndien. Dieses geschah ohne Zweifel im !Gefolge Alexanders des Grossen,' und ^man kann daraus sehen, zu welcher Zeiter gelebt hat. Ehe er sich auf dieWeltweisheit legte, war er ein Mahlergewesen.

Seine Grundsätze waren von den Mey-nungen des Arcesilas nicht viel unter-schieden, und liefen darauf hinaus, 'daßalles unbegreiflich wär.e Er fand überallsowohl Gründe, etwas anzunehmen, alsGründe, etwas zu läugnen. Deswegenhielt er immer sein Urtheil zurück, nachdemer die Gründe auf beiden Seiten erwogenhatte, ohne das geringste zu schließen, alsdieses, daß er keine Deutlichkeit und Ge-wißheit sahe, non liyuec, und daß dieSache noch erst weiter untersucht werdenmüßte. Er schien also sein ganzes Lebendurch die Wahrheit zu suchen; aber ersorgte immer dafür, daß er noch eine Aus-flucht fände, damit er nicht gestehen dürfte,daß sie sich ihm gezeigt hätte. Das heißt,in der That war es sein Ernst nicht, siezu finden, und er verbarg diese entsitzlrcheGemüthsart unter dem prächtigen Scheinder Untersuchung und Prüfung.

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