Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie.

Man rühmt vom Epicur, daß er niemals M.in dem Eifer für das Wohl seines Datei lam p-urdes unbeständig gewesen. Er verließ es p^Anicht, als Democrims Poliorcem Athenbelagerte, und wollte das Unglück fernesVaterlandes mrt ihm theilen. Er erhielts sich mit schlechten Bohnen, und seine Schü-ler mußten sich auch damit erhalten. Er! wünschte gute Regenten, und unterwarfsich^ denjenigen, die schlecht regierten. Ein wrch-: tiger Grundsatz, welcher die Stütze von derRuhe der Staaten ist. TacitUs drukt ihnso aus: Lono8 Impernrores voto expe-tere, ^ualesLuin^ue rolernre. „ Gelübr 4- c«p. s.

! „de thun, daß man gute Kayser bekomme,

„und sie ertragen, sie mögen beschaffen seyn,

„wie sie wollen. „

§ Epicur starb an den Schmerzen, die ihmder zurück gehaltene Urin verursachte, undj die er mit einer außerordentlichen Geduldund Standhaftigkeit ertrug. Er starb iM I«« 2.zweyten Jahre der 127. Olympiade, als erbald m sem 72. Jahr treten wollte.

Allgemeine Anmerkung über die Sectender Philosophen.

Ich habe die Geschichte der verschiednenSecten unter den Heydmschen Weltweisen

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