Band 
Zwölfter Theil.
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766 Von der Philosophie. !

von dem Falschen * unterscheiden sollen. Ichhabe im 4. Theile von den freyen Künsten >ziemlich weitlauftig gezeigt, von welchem ^Nutzen dieser Theil der Philosophie war, undwozu man denselben anwenden sollte.

Aristoteles hat sich unter den Alten in derDialectik am meisten hervorgethan. Wirhaben von ihm, ausser vielen andern Wer-ken, vier Bücher von der Analysis, wo erdie Grundsätze der Schlüsse bestimmt. Die-ser grosse Geist, sagt Rapin in seiner Ver-gleichung des Aristoteles und des Plato,welcher so viel Vernunft und Einsichthatte, ergründete den Abgrund desmenschlichen Geistes so sehr , daß erdurch den genauen Unterscheid, wel-chen er zwischen seinen Würckungenmachte, alle seine geheimen Triebfedernentdeckte. Man hatte diesen ungeheu-ren Abgrund der menschlichen Gedan-ken noch nicht so erforscht, daß manseine Tiefe hätte wissen können. Ari-stoteles entdeckte zuerst den neuen Weg,wie man durch die Deutlichkeit der De-monstration zur Gewißheit, und zur

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Hsscl. lih. 4. n. AI.