Band 
Zwölfter Theil.
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" Von der Philosophie. 767

Demonstration durch die Untrieglich-keit des Syllogismus geometrisch ge-langen könnte, welcher das vollkom-menste Werk, und das größte 'st, wel-^ ches der menschliche Verstand ausrich-ten kann.

Dieser Lobspruch ist groß, und man kannnichts mehr begehren. Allein man kanndem Aristoteles die Ehre nicht streitig ma-chen, daß er das Vermögen der Schlügesehr weit getrieben, und mit vieler Scharf-' srnnigkeit seine Regeln und Grundsätze ent-deckt hat.

Cicero * scheint diesen Weltweisen für^ den Urheber und Erfinder der Dialectik zuerkennen: Er selbst giebt, nach dem Bes 2»zen»nricht des Diogenes Laertius, dem Zenovon Elea diese Ehre. Man glaubt also, daßZeno der erste gewesen, welcher die natür-liche Verbindung der Gründe und der Fol-gen gefunden, aus welcher er eine Kunst ge-macht, da sie vorher weder Gewißheit nochOrdnung gehabt hatte. Aber Aristotelesübertraf ihn ohne Zweifel sehr wett.

Diese

* ^riüokeles vrriasgue parrir visIeKicae pria-cepL-

N. 6.