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keit und des Hochmuths, welcher sich zumSchauspiel aufzustellen sucht, und, indemer sich einer Herzhaftigkeit rühmt, die ernicht hat, eine wahre Schwachheit ver-räth.
Uebrigens waren die ungereimten Folge-rungen des Epicur nothwendige Folgerunggen, die von fernen irrigen Grundsätzen un-zertrennlich waren. Denn der Weise sollteso lange glücklich bleiben, als er weise seynwürde, und der Schmerz sollte seiner Weis-heit nicht nachtheilig seyn. Also mußte erihm auch nicht sein Glück nehmen können.Und Epicur mußte sagen, daß der Weiseauch mitten unter den grösten Schmerzenglücklich sey.
Man muß es gestehen, man findet beymEpicur einige Grundsätze, ja so gar Hand-lungen, welche etwas wunderbares undblendendes haben, und uns von seiner Per-son und Lehre einen Begriff geben, welcherdemjenigen ganz entgegen stehet, den wiruns gemeiniglich davon machen. Das istdie Ursache, warum verschiedne sehr berühm-te gelehrte seine Vertheidigung auf sich ge-nommen, und seine Apologie gemachthaben.