Band 
Zwölfter Theil.
JPEG-Download
 

Von der Philosophie. 805

zen; andre in etwas anders. Zeno, dasHaupt der Stoiker setzte sie in nichts an-ders , als in die Tugend. Nach der Naturleben, der Natur gemäß leben, als worinndas höchste Gut besteht, heißt bey ihm ehr-bar , und tugendhaft leben. Das ist es,was uns die Natur lehrt, und wozu sie unsantreibt, Ehrbarkeit und Tugend: und sieflößt uns zu gleicher Zeit einen beständigenAbscheu vor allem demjenigen ein, was derEhrbarkeit und Tugend zuwider ist.

Diese Wahrheit * zeigt sich sehr fühlbaran den Kindern, deren Auftichtigkeit, Un-schuld, Zärtlichkeit, Erkenntlichkeit, Mit-leiden, Lauterkeit, und Unwissenheit desBösen und der List man bewundert. Wo-her kommen so vortreffliche Tugenden, alsaus der Natur selbst, welche sich in den Kin-dern , als in einem Spiegel abbildet? Werkann **in einem gesetztem Alter die Mensch-Eee z lich-

* 16 indicZnr pueri, in ^ulbus, vc in Ipeculis

nsrura cernicur.-- (^use memoris eK

in Ins bene rnerenrium! cju-ie relerenclaeZrari-ie cupidicas! ^r^ue es in oprima c^ua-gue inclole mgxime z^prirenr.

Oe ?in>I). Iib.5. n.61.

** In iis vero geraribus c^u^e jain conliimlitaslünr, huir eü rsm ciiÜImilis llomini, hui non

mouea-