Band 
Zwölfter Theil.
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8o6 Von der Philosophie.

lichkeit so sehr vergessen, daß er einer ver- snünftigen, ordentlichen, und bescheidnen In- !gend seine Hochachtung versagt? Und wie !verächtlich sieht man hingegen die jungen -Leute an, welche sich der Ausschweifung und ^unordentlichen Lebens überlassen? Wennwir in der Geschichte auf der einen SeiteHandlungen der Güte, Gelindigkeit, Gna-de und Erkenntlichkeit sehen, und auf derandern Handlungen der Gewaltthätigkeit,Ungerechtigkeit, Undankbarkeit und Grau- ^samkett: sind wir denn wohl, ungeachtet des !grossen Zivischenraums der Zeit, der zwi-schen uns und diesen Personen ist, Herrenüber unsre Empfindung? Können wir unsverhindern, die einen zu lieben, und die an-dern

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Ibid. n. 62.