Band 
Zwölfter Theil.
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8 1 o Von Der Philosophie. j

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um den berühmten Stoiker PostDonius ^zusehen. Als er vor das Haus dieses Welt-weisen kam, verbot er seinem Lictor, mitseinem Stocke an die Thüre dieses Hausesanzupochen, wie gewöhnlich war. Derje-nige, * sagt Plinius, welchem sich der O-rient und Occident unterworfen hatte, woll-te, daß die Fasces seines Victors sich vordem Hause eines Philosophen neigen sollten.Er traf ihn auf dem Bette in einem Poda-gra an, welches ihm die grausamsten Mar-tern verursachte. Er bezeugte ihm sein Mit-leid, daß er ihn in einem solchen Zustandesahe, und ihn nicht, wie er sich geschmei-chelthatte, hörenkönnte. Diesesstehtnurbey dir, antwortete der Philosoph, und mansoll nicht sagen, daß meine Krankheit schulddaran gewesen, daß ein so grosser Mann ver-gebens zu mir gekommen.

Darauf fieng er eine lange und nachdrück-liche Rede an, in welcher er ihm zu beweisensuchte, daß nichts gut wäre, als die Tu-gend.

* ?ompeju8, confeöro ^irlrridarlco kello, in-rr.iturus ?olic!vnii lapientiae proleilione cla-ri ciomum, foies peicuri i-Ie more a li^oievecuit; er falces liÄorros januae lubmiüc is,eui se Oriens Occiclensc^ue sukmiierar.

lik. 7. cnp.