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Von der Philosophie. ^
wenn sich gleich ein wenig Unkraut auf dem- !selben findet. Ein geringer Verlust, wel-cher mit ansehnlichem Gewinn vermischt ist,bewegt uns nicht, den Handel nicht für sehrvortherlhaft zu halten. Das stärkere über-wiegt überhaupt das geringere. So ist esauch mit der Tugend. Man lege * sie indie eine Schaale, und in die andre die ganzeWelt; vor der Wage der Tugend wird dieandre allezeit weit hinaufstiegen. Das isteine sehr prächtige Vorstellung von der Tu-gend!
Ich würde die Geduld der Leser zu miß-brauchen glauben, wenn ich mich länger da-bey aufhalten wollte, die Spitzfindig^ itenund schlimmen Künste der Stoiker zu wi-derlegen. Ich bitte sie nur sich an dasjeni-ge zu erinnern, was ich gleich im Anfangeangemerkt habe, daß die Philosophen einerjeden Secte beyder StreitfragevomhöchstenGut des Menschen dieses Glück nur in Ab-sicht auf das gegenwärtige Leben betrachte-ten. Die ewigen Güter waren ihnen ent-weder unbekannt, oder gleichgültig.
Zwey-
* -Vucleko - — virturis smyliruclinem gus6in Alters übrse lsnce ponere. lerrsm, mi-di cre6e, es Isnx et msris tleprimer.