Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 821

l zwischen der Tugend und den andern Gü-I lern, zwischen dem Laster und den andernI Uebeln. Diese andere Güter, * sagtensie,i vollenden die Glückseligkeit des Menschen,

! und machen, daß sein Leben vollkommenglücklich wird, doch so, daß es auch ohnediese Güter glücklich seyn kann, ob gleichnicht so vollkommen.

Die Stoiker dachten fast eben so, undhielten diese Vorzüge und diese Unvollkom-menheiten des Leibes für etwas; aber siekonnten nicht leiden, daß man sie Güter und ve Fln«b.Uebel nennte. Wenn man einmal zugiebt/'*'"'^'^sagten sie, daß der Schmerz ein Uebel ist: sowürde daraus folgen, daß der Weise, wenner Schmerzen auszustehen hat, nicht glück-lich ist. Denn die Glückseligkeit kann sichin einem Leben nicht finden, wo noch eini-ges Uebel ist. Man schließt nicht so, ant-worteten die Peripatetiker, in allen übri-gen Fällen. Ein Land, welches mit schö-nem Getreide und im Ueberfluß bedeckt istwird darum doch noch fruchtbar genannt'

Fff 5 wen^

* lila, Ijuae sunr L nokis bona corjiorir nume-rgrs, complenr ea begriüimam vi-

trirn, leci ics, vt llne illis pollir beara viraexiliere.

ve kimb. üb. 5.N.71.