Band 
Zwölfter Theil.
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Von der Philosophie. 8 27

wegen dieser Verbindung zu einem Zweckegewisser maassen als eins anzusehen ist, ent-springt eine Ordnung, eine Harmonie, einConcert, welches vortrefflich ist. Aber essetzet beständig voraus, daß ein jeder Theilseine Vollkommenheit und seine Schönheithabe, damit das Ganze vollkommen sey.

Um wieder zu der Begleichung einerStadt, oder eines Staates mit dem mensch-lichen Körper zurück zu kehren so ist der Prinzgleichsam das Haupt und die Seele; dieMinister, die Magistratspersonen, die Ge-nerale , und die andern Beamten, welchebestimmt sind, seine Befehle zu vollstrecken,sind feine Augen, feine Arme, seine Füsse,dem Prinzen kömmt es zu, sie zu beseelen,in Bewegung zu setzen, und handeln zu las-sen. In dem Haupte wohnt der Verstand,und der Verstand ist es, welcher den Ge-brauch der Sinne regiert, die Glieder be-wegt, und für ihre Erhaltung, Vollkom-menheit und Gesundheit sorgt. Platobraucht hier die Vergleichung eines Steuer-manns , in dessen Verstände allein die Wis-senschaft wohnet, ein Schiff zu regieren, unddessen GeschicklichkeitdieWohlfarth aller de-rer anvertraut ist, die auf demselben sind.Wie glücklich ist ein Staat, wenn der Prinzso redet und handelt!

Derje-